"Paul
Klee und die Medizin"
Sonderausstellung
31. März bis 9. Oktober 2005
Eine
Verbindung von Kunst- und Medizingeschichte ist in
unserer Ausstellung "Paul Klee und die Medizin" zu sehen.
Die Bilder werden nicht rein ästhetisch, sondern im historischen
Kontext präsentiert.
Die Zeitspanne der Ausstellung reicht von Klees künstlerischen
Anfängen des Jahres 1899 bis zu seinem Tod im Jahre 1940. Die Schau
ist in vier Themenbereiche gegliedert: "Von der
Menschenanatomie zur Bildanatomie", "Pathologisierung von
Klees Kunst", "Klees Ärztebeziehungen" und "Klees
letzte Krankheit".
Der erste Teil befasst sich mit der künstlerischen Ausbildung von
Paul Klee in Akt- und Anatomiezeichnung. Zu sehen sind
verschiedene Arbeiten zum Thema "Übergang von der Menschen-
zur Bildanatomie".
Im zweiten Teil wird gezeigt, wie Klee zunächst das kreative Schaffen
von Geisteskranken zu einem seiner künstlerischen Ideale erhob
und wie er in der Folge ins Blickfeld der psychiatrischen Wissenschaft
geriet. Der Besucher erfährt in diesem Teil auch etwas
über die Diffamierung Klees als "entarteter Künstler"
zur Zeit des Nationalsozialismus.
Im Kapitel "Klees Ärztebeziehungen" stehen mehrere
Ärzte im Mittelpunkt, die Paul Klee in allen seinen Lebensabschnitten
betreut haben.
Im letzten Teil,
dem eigentlichen Herzstück der Ausstellung, wird eine massstabgetreue
begehbare Rekonstruktion von Paul Klees Berner Atelier
gezeigt. Zu sehen sind originale Möbel, Architekturteile und Fotografien.