Für Konstanze
und Rudolf Kraft, Ärzte für Allgemeinmedizin, sind Krankheit,
Sterben und Tod Teil ihres beruflichen Alltags. Die Fotografie
eröffnet dem Ärtzepaar weitere Umgangsweisen mit diesem Thema.
Angeregt durch Werke aus der bildenden Kunst und der Musik weiteten
sie den anfänglichen Motivkreis "Tod und Mädchen"
auf Modelle beiderlei Geschlechts und aller Altersstufen aus.
Die Fotografien sind niemals gruselig, sondern bestechen durch ihren
ästhetischen Reiz. Die Möglichkeit der rationalen Auseinandersetzung
mit der Darstellung bleibt immer gewahrt.
Die erstmals gezeigte Bilderfolge "Gesichter des Sterbens"
zeigt, wie viel Würde und Ruhe von Sterbenden ausgeht.
In einem eindrücklichen Zyklus werden zahlreiche Dorfbewohner jeden
Alters und Standes mit der Skelettgestalt des Todes konfrontiert.
Oft scheinen diese Modelle einen freundschaftlichen Umgang mit dem Tod
zu pflegen.
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