Medizinhistorisches Museum

der Universität Zürich

 
     
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Abschied von den Schwestern

Eine Geschichte der Zürcher Krankenpflege
am Beispiel Theodosianum

21. September 2007 bis 24. Februar 2008

 


Nach dem Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zürich werden in den kommenden zwei Jahren alle bisherigen Schulen im Gesundheitswesen aufgehoben und durch zwei zentrale Ausbildungsstätten in Zürich und Winterthur ersetzt. Dies betrifft auch eine der bekanntesten Pflegeschulen in unserem Kanton, das Theodosianum.
Gegründet wurde das Theodosianum von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz in Ingenbohl, Kanton Schwyz. Ein Rückblick auf die Geschichte der Krankenpflege in Zürich zeigt, wie sich die katholische Organisation in der reformierten Stadt seit dem Ende des 19. Jahrhundert etablierte und wie das Theodosianum bis ins 21. Jahrhundert hinein die lange Tradition christlicher Krankenpflege mit den Anforderungen der modernen Spitalpflege verbunden hat. Nun gilt es Abschied zu nehmen von der religiös geprägten Ausbildung – Anlass zur historischen Würdigung einer bald der Vergangenheit angehörenden Epoche der Pflegegeschichte.
Die Ausstellung wurde von Dr. Margrit Wyder, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am MHIZ, mit Unterstützung des Theodosianums konzipiert.
   
Mehr Details und Medieninfo
 


Begleitveranstaltungen

Do 27. September 2007, 18.15 Uhr
Dr. h.c. Sr. Liliane Juchli, Zürich:
Erlebte Pflegegeschichte – eine Spurensuche
mehr Infos pdf

Do 13. Dezember 2007, 18.15 Uhr
PD Dr. Silvia Käppeli, USZ: Vom Glaubenswerk zur Pflegewissenschaft – Kontinuitäten und Veränderungen im Pflegeberuf
mehr Infos pdf

 

Publikation zur Ausstellung:

Mit Schwestern unterwegs
Texte aus 150 Jahren Krankenpflege in Ingenbohl – Zürich – Schlieren

156 Seiten, illustriert

im Museum erhältlich für SFr. 15.-

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