Medizinhistorisches Museum

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Katastrophe im Paradies

Der Goldauer Bergsturz von 1806


457 Tote waren nach offizieller Zählung beim Bergsturz von Goldau am 2. September 1806 zu beklagen - er ist damit bis heute die grösste Naturkatastrophe der Schweiz geblieben. Nur wenige Menschen am Rand der Gefahrenzone konnten sich retten oder verletzt geborgen werden.

Dorfarzt Dr. Karl Zay aus Arth wurde zum Chronisten der Katastrophe. Er hat die Schicksale von Überlebenden geschildert und ihre ärztliche Versorgung beschrieben. Wer war er? Welche Möglichkeiten hatte die damalige Medizin?

Die Ausstellung vermittelt neben allgemeinen Informationen zum Naturereignis Fallbeispiele von Betroffenen und zeigt ihre Behandlung vor dem Hintergrund des damaligen medizinischen Wissens. Dokumentiert wird auch die Rolle Zürichs bei der Hilfe für die Opfer und bei der medialen Bearbeitung der Katastrophe.
 
Medieninfo    


Dauer der Ausstellung: 25. August 2006 bis 4. März 2007

Literaturliste zur Sonderausstellung

Begleitprogramm: Vortragsreihe "Vom Umgang mit Katastrophen"

2. Nov. 2006: Dr. phil. Margrit Wyder

7. Dez. 2006: Dr. phil. Franz Mauelshagen

18. Jan. 2007: Prof. Dr. med. Beat Rüttimann


Weitere Informationen zum Ereignis finden Sie über folgende Links:

Bergsturzmuseum Goldau

Die Bergsturzoper

Ein TV-Drama

Gletschergarten Luzern

 

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