Goethe-Gesellschaft Schweiz

Deutsches Seminar der Universität Zürich
 

 

 

 
 

 

„Ein Unendliches in Bewegung“

Das Ensemble der Künste
im Wechselspiel mit der Literatur bei Goethe

2. Architektur und Musik

29./ 30. Oktober 2010

Programm der Veranstaltung auf pdf hier

Anfahrtswege

 

Das zweitägige Symposium ist öffentlich und findet in Zürich und Einsiedeln statt. Der Besuch einzelner Tage ist möglich, Eintritt frei.

Veranstaltet von:
Goethe-Gesellschaft Schweiz
Deutsches Seminar der Universität Zürich
Stiftung Bibliothek Werner Oechslin

Konzept und Organisation:
Barbara Naumann, Margrit Wyder

Orte:
Collegium Helveticum, Schmelzbergstrasse 25, Zürich (29. Oktober)
und Bibliothek Werner Oechslin, Luegeten 11, Einsiedeln (30. Oktober)

Für Unterstützung danken wir:
dem Schweizerischen Nationalfonds
der Hochschulstiftung der Universität Zürich
der Goethe-Stiftung für Kunst und Wissenschaft, Zürich
und der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin

 

Liste der Referierenden:

Johannes Anderegg
Dr. phil., Prof. (em.) für deutsche Sprache und Literatur, Universität St. Gallen

Hans-Georg von Arburg
Dr. phil., Assistenzprofessor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Lausanne

Gabriele Busch-Salmen
Dr. phil., Musikerin, Musikwissenschaftlerin, Freiburg Br.

Fritz Egli
Dr. phil., Basel, Vorstandsmitglied der Goethe-Gesellschaft Schweiz

Sabine Mainberger
Dr. phil., Prof. für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Bonn

Robin Rehm
Dr. phil., Habilitationsprojekt zum Thema «Wahrnehmung und Wissen. Studien zu Farbe, Raum und Gestalt in der Malerei 1870-1930», Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich

Peter Schnyder
Dr. phil., Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Universität Neuchâtel

Harald Tausch
PD Dr. habil. für Neuere deutsche Literaturgeschichte sowie Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Giessen

Hildegard Wiegel, Berlin/ Paris
Dr. phil., M.A., M.St., FSA; Habilitationsprojekt zum Thema «Antikentransfer im klassischen Weimar» am Departement Pays germaniques der École Normale Supérieure, Paris

 

 

 

 

 

Rückschau

 

 

„Ein Unendliches in Bewegung“

Das Ensemble der Künste
im Wechselspiel mit der Literatur bei Goethe

1. Bildende Kunst

Tagung zum 250. Geburtstag von Johann Heinrich Meyer

16. und 17. April 2010

 

 

Veranstaltet von der Goethe-Gesellschaft Schweiz
und dem Deutschen Seminar der Universität Zürich

Konzept und Organisation:
Barbara Naumann, Margrit Wyder

Ort: Collegium Helveticum
der ETH und Universität Zürich
Schmelzbergstrasse 25 (neben UniversitätsSpital)

J. H. Meyer: Amor im Kahn, Supraporte im Goethehaus, Weimar    


PROGRAMM

Freitag, 16. April

11.00 Führung durch die Ausstellung „Der Kunschtmeyer“
Museum „Strauhof“, Augustinergasse 9
(ab HB Zürich 10 Min. durch die Bahnhofstrasse oder mit Tram Haltestelle „Rennweg/Augustinergasse“)


Mittagessen in der ETH-Mensa oder individuell


14.00 Beginn der Tagung (Collegium Helveticum)
Begrüssung und Moderation: Dr. Margrit Wyder,
Präsidentin der Goethe-Gesellschaft Schweiz


Edith Anna Kunz, Genf/Göttingen
„Vorhalle“ und „Heiligtum“: Text- und Kunstkonzept der Propyläen


14.45 Dominik Müller, Genf
Erzählte Systematik. Der Sammler und die Seinigen vor dem Hintergrund von Goethes Zusammenarbeit mit Johann Heinrich Meyer


15.30 Kaffeepause


16.00 Martin Dönike, Berlin
Goethes Winckelmann. Zur Bedeutung der altertumswissenschaftlichen Studien J. H. Meyers für das Antikebild des Weimarer Klassizismus


16.45 Hildegard Wiegel, Paris/Berlin
Traditionen versus Transformationen? Zum Kunstverständnis Goethes und Meyers


17.30 Ende des ersten Tagungsteils


18.45 Abendessen in der „Alten Krone“ in Stäfa
(für Angemeldete)
Fahrt mit S-Bahn Nr. 7, ab HB Zürich 18.12 Uhr


Samstag, 17. April

Moderation: Barbara Naumann
Professorin für Deutsche Literatur an der Universität Zürich


9.30 Johannes Grave, Paris
Späte Einsicht. Goethe und Meyer im Dialog über die Geschichte der Druckgraphik

10.15 Bettina Gockel, Zürich
„Bewegung in der Werkstatt“: Paul Klee, Goethe und E.T.A. Hoffmann


11.00 Kaffeepause


11.30 Tobias Pfeifer-Helke, Bern
Graphische Reflexion. J. W. Goethe, J. H. Meyer und die Schweizer Landschaft

12.15 Verena Ehrich-Haefeli, Genf
Schreiben Zeichnen: Versuch zur Mediendifferenz bei Goethe


13.00 Ende der Tagung, Imbiss


anschliessend Besichtigung des Landguts „Schipf“ bei Herrliberg mit Weinprobe (für Angemeldete)
mit S-Bahn Nr. 6 / 16 bis „Winkel am Zürichsee“ (15 Min.)

Der Eintritt zur Tagung ist frei.
Zum Rahmenprogramm ist eine Anmeldung erforderlich.
Abendessen am Freitag und Imbiss am Samstag: pauschal Fr. 60.- (inkl. Mineralwasser); einzelne Tage auf Anfrage


Anmeldung bitte bis 9. April 2010
Auskunft: Irmgard Thiel, Sekretariat Deutsches Seminar, Tel. 044 634 25 82
oder: margrit.wyder@mhiz.uzh.ch, bzw. Tel. 044 634 20 08

Bei Uebernachtung in Zürich 15./16. bzw. 16./17. April: Vergünstigte Zimmer im Hotel St. Josef, Hirschengraben 64/68, 8001 Zürich, unter dem Stichwort "Goethe-Tagung"


Die Tagung soll das Verhältnis von Dichtung und bildender Kunst bei Goethe beleuchten. Referieren werden Expertinnen und Experten aus den Disziplinen Kunstgeschichte und Germanistik. Anlass der Tagung ist der 250. Geburtstag von Johann Heinrich Meyer aus Zürich (1760–1832), dem Freund und wichtigsten Kunstberater Goethes. Ihm ist eine Ausstellung im Zürcher Literaturmuseum Strauhof gewidmet (bis 30. Mai 2010). Als einer der ersten Kunsthistoriker und als Theoretiker des Klassizismus prägte der als „Kunschtmeyer“ bekannte Schweizer die Ästhetik der sogenannten Weimarer Klassik entscheidend mit.

Eine zweite, für den 29./30. Oktober 2010 geplante Tagung soll die entsprechenden Verbindungen zwischen den „rhythmisierten“ Künsten Architektur, Musik und Dichtung bei Goethe behandeln. Ziel beider Tagungen ist, ein Licht zu werfen auf das noch wenig erforschte Verhältnis Goethes zur Medialität bzw. zu Übertragungsbewegungen zwischen den Künsten und Gattungen.

Das Rahmenprogramm führt am Freitag nach Stäfa, wo Meyer aufgewachsen ist und wo er mit Goethe auf der gemeinsamen Schweizer Reise von 1797 einige Wochen verbracht hat. In der „Schipf“ bei Herrliberg wurden die beiden Freunde mehrmals von der Familie Escher empfangen.

Für Unterstützung danken wir dem Schweizerischen Nationalfonds und der Hochschulstiftung der Universität Zürich.

Liste der Referierenden:

Dönike, Martin: Dr. phil., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich „Transformationen der Antike“ der Humboldt-Universität zu Berlin

Ehrich-Haefeli, Verena: Dr. phil., Dozentin für Germanistik (em.), Departement für deutsche Sprache und Literatur, Universität Genf

Gockel, Bettina: Dr. phil., Prof. für Geschichte der bildenden Kunst, Universität Zürich, Vorsteherin Kunsthistorisches Institut

Grave, Johannes: Dr. phil., Stellvertretender Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte, Paris

Kunz, Edith Anna: Dr. phil., Maître-assistante Universität Genf, z.Z. Gastforscherin am Institut für Deutsche Philologie, Universität Göttingen, Habilitationsprojekt zum Verhältnis zwischen Naturwissenschaft und Dichtung bei Goethe

Müller, Dominik: Dr. phil., Maître d'enseignement et de recherche, Departement für deutsche Sprache und Literatur, Universität Genf

Pfeifer-Helke, Tobias: Dr. phil., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern

Wiegel, Hildegard: Dr. phil., M.A., M.St., FSA; Habilitationsprojekt zum Thema „Antikentransfer im klassischen Weimar“ am Departement Pays germaniques der École Normale Supérieure, Paris

 

last updated  22. 3. 2010 by  Webmaster, Universität Zürich