Medizinhistorisches Museum

der Universität Zürich

Rämistrasse 69

 

 

 

 

Kräuter, Kröpfe, Höhenkuren

Die Alpen in der Medizin
Die Medizin in den Alpen

Sonderausstellung

26. September 2003 bis 4. April 2004
in Zürich
15. April bis 15. August 2004
im Bündner Natur-Museum, Chur
5. bis 31. Oktober 2004 in den Caves de Courten in Siders / Sierre (franz./dt.)
Sommerhalbjahr 2005:
Schloss Sargans (Teil-Ausstellung)

Bilder zur Ausstellung

  Das Begleitbuch im NZZ Verlag zu
Fr. 48.- / Euro 33.-
  Kennen Sie den Alpsegen?

Unsere neue Wechselausstellung führt in die Schweizer Berge. Sie stellt einen Versuch dar, die Geschichte der «Therapielandschaft Alpen» in ihren grossen Zügen zu skizzieren und sie damit als Teil der europäischen Kulturge-schichte zu würdigen. Die therapeutischen Angebote in den Schweizer Alpen hatten oft Pioniercharakter für Europa. Durch die medizinischen Fortschritte der letzten fünfzig Jahre droht vieles davon in Vergessenheit zu geraten.

Worin die heilenden Kräfte der Bergwelt genau bestehen, war und ist umstritten. In den Alpen gibt es verschiedene Klimazonen, die jeweils diverse physikalische Grössen umfassen. Physiologische Veränderungen im Organismus beim Aufenthalt in der Höhe lassen sich zwar messen, doch nicht isoliert betrachten. Die Wirkung dieser Faktoren auf kranke Menschen wird erst bei längerem Aufenthalt im Gebirge spürbar und ist letztlich nur «ganzheitlich» zu erfassen. Kurmedizin ist und bleibt weitgehend Erfahrungsmedizin.

Die Wissenschaft hat uns im 20. Jahrhundert ungeahnte Erfolge in der Behandlung von Krankheiten gebracht. Durch die Entdeckung der Antibiotika verloren nach dem Zweiten Weltkrieg die bakteriellen Infektionskrankheiten ihren Schrecken. Die schnelle und deshalb auch vergleichsweise günstige medikamentöse Behandlung machte lange Kuraufenthalte überflüssig. Die Sanatorien leerten sich – und die Alpen wandelten sich von der Therapielandschaft zur Sportarena. Andererseits kommt es aber neuerdings unter dem «Wellness»-Begriff offenbar zu einer Neuauflage der einstigen Bade- und Luftkuren. Auch die Gesundheitspflege oder «natürliches Heilen» mit Kräutern und Molkenprodukten haben wieder Konjunktur.

Übersicht über die Ausstellungsthemen:

1 Die Bergapotheke – Medikamente aus den Alpen

Die Bewohner der Berggebiete suchten und fanden seit jeher Mittel gegen Krankheiten in ihrer nächsten Umgebung: Kräuter, Mineralien und tierische Produkte wurden dafür eingesetzt. Manche traditionellen Rezepte wie das Murmeltierfett sind bis heute bekannt und beliebt.
Die Ärzte und Naturforscher Konrad Gessner, Johann Jacob Scheuchzer und Albrecht von Haller taten viel zur Aufwertung der Alpen und ihrer natürlichen Schätze. Im 20. Jahrhundert brachte «Kräuterpfarrer» Johann Künzle die traditionelle Pflanzenheilkunde in der Schweiz zu neuem Ansehen. Seine Broschüre Chrut und Uchrut wurde eine der erfolgreichsten Schweizer Publikationen überhaupt.

  01 Gessner / Foto Franz Böttcher, MHIZ
Der Zürcher Stadtarzt Konrad Gessner (1516-1565) war als universaler Gelehrter des 16. Jahrhunderts zugleich ein Pionier der Alpenforschung. Am meisten liebte er die Botanik. Er sammelte selbst Alpenpflanzen oder liess sie sich von ortskundigen Gewährsleuten zusenden. Auch in seiner ärztlichen Praxis bevorzugte er pflanzliche Heilmittel.
     
  02 Aus der Bergapotheke / Foto Pharmazie-Historisches Museum Basel
Apotheker-Gefäss für Bärenfett, das man zum Einreiben bei Haarausfall und bei Muskelkrämpfen brauchte, und Gefäss aus Steinbockhorn. Der Steinbock wurde in den Schweizer Alpen im 18. Jahrhundert ausgerottet und im frühen 20. Jahrhundert wieder angesiedelt. Das Horn hat man gebrannt als Medikament eingenommen oder wie hier zu Gefässen für die Einnahme von Arzneien verarbeitet. Im Vordergrund drei Bezoare, Haarkugeln aus dem Magen von Gämsen und Steinböcken. Sie galten als Mittel gegen viele Beschwerden.


2 Heilende Wasser – Bergquellen und Badekuren

Schon sehr früh haben Menschen die Alpen aufgesucht, um dort gesund zu werden. Ältestes Zeugnis eines alpinen Mineralwassergebrauchs ist die bronzezeitliche Quellfassung von St. Moritz. Ausgedehnte Badekuren führten seit dem Mittelalter viele Kranke in entlegene Höhen oder in unzugängliche Schluchten. Vorgestellt werden die drei traditionsreichen alpinen Bäder St. Moritz, Pfäfers / Ragaz und Leukerbad. Erinnert wird auch an verschwundene Alpenbäder.

  03 Kurgäste / Staatsarchiv Graubünden, Chur
Grossstädter in der Alpenstadt: Zwei kurende Paare posieren um 1900 im St. Moritzer Fotoatelier Lienhard & Salzborn.
     
  04 Frauen Spitalbad / Medizinhistorisches Archiv, MHIZ
In der Frauenabteilung des Spitalbads von Leukerbad um 1910. Das Armenspital wurde von Ingenbohler Schwestern geführt und ersetzte seit 1876 das frühere Armenbad. Hier wurden nur Kranke aufgenommen, die ein «Armutszeugnis» vorweisen konnten.
     
 
05 Trinkbrunnen / Medizinhistorisches Archiv, MHIZ (Postkarte Privatbesitz)
Die Brunnenfassung der Radonquelle im Park des Hotels Disentiserhof um 1910. Es handelt sich um die stärkste je therapeutisch genutzte Radonquelle der Schweiz.



3 Milch – ein ganz besondrer Saft

Ab 1750 schwappte eine erste Kurwelle gegen die Alpen. Zunächst blieb man noch am Rand des Gebirges, in der lieblichen Gegend des Appenzellerlandes. Hier wurden Kuren mit Ziegenmolken durchgeführt. Sie sollten gegen die Lungentuberkulose wirken, jene Krankheit, die sich dann im 19. Jahrhundert zu einer eigentlichen Volksseuche entwickelte.

  06 Gais Stich / Zentralbibliothek Zürich
Molkenausschank in Gais im 18. Jahrhundert. Der Senn ist soeben mit der noch heissen Molke in der Tanse von den Alpen des Säntismassivs herunter gekommen.
     
  07 Gais Dorfplatz / Medizinhistorische Sammlung, MHIZ
Der Dorfplatz von Gais mit Kurgästen, um 1840.

 


4 Gesunde Reize – Höhenluft und Höhensonne


Jean-Jacques Rousseau empfahl bereits 1764, die Alpenluft für Kuren zu nutzen. Die Liegekur im Höhenklima, wie sie sich nach Mitte des 19. Jahrhunderts zuerst in Davos entwickelte, weckte Hoffnungen auf eine wirksame Bekämpfung der «Schwindsucht». In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam die alpine Heliotherapie als Mittel gegen Knochen- und Gelenktuberkulose hinzu.

  08 Maloja Hotel / Zentralbibliothek Zürich
Mit der Ausdehnung der Kursaison bis in den Winter stellte sich die Frage nach der Bekömmlichkeit der in den Alpen sehr kalten und trockenen Winterluft. Im 1882–84 erbauten Hotel-Kursaal in Maloja (später Hotel Palace) wurde diesem Umstand mit einer jahreszeitlich angepassten Heizungs- und Lüftungsanlage Rechnung getragen. Ein Elektromotor im Keller erlaubte zudem die Anreicherung der Hotelluft mit Ozon. Das aggressive Gas wurde noch lange als Indikator für besonders staubfreie Luft geschätzt.
     
  09 Liegekur / Medizinhistorisches Archiv, MHIZ
Tuberkulose-Patienten bei der Liegekur auf einer Davoser Postkarte von 1902. Bis zu zehn Stunden täglich verbrachten sie so an der frischen Luft – auch im Winter.
     



10 Knaben Leysin / Medizinhistorische Bibliothek, MHIZ
Knaben in einer Klinik für Heliotherapie in Leysin, aus dem 1914 erschienenen Buch La Cure de soleil von Auguste Rollier (1874–1954). Rollier leitete in Leysin die Behandlung in 36 Kliniken. Wichtig war ihm das Beschäftigungsprogramm während der langen Therapiezeit. Es gab eine Arbeitstherapie, mit der ärmere Patienten ihre Behandlungskosten senken konnten, und Freiluft-Schulen für Kinder.



5 Heimweh – die «Schweizer Krankheit»

Im Jahre 1688 findet das Heimweh unter der wissenschaftlichen Bezeichnung «Nostalgia» Eingang in die medizinische Literatur. Es soll Schweizer befallen, die fern von ihrer Heimat leben müssen. Ohne rechtzeitige Rückführung kann die Krankheit tödlich enden. Das Heimweh galt als eine Krankheit, die beim Abstieg aus der leichten Bergluft oder beim Verlust der heimatlichen Gewohnheiten ausbrach. Als Auslöser vermutete man auch den «Kuhreihen» (Ranz des vaches), bei dessen Anhören die Schweizer Söldner in Frankreich erkrankten oder desertierten. Obwohl die Ärzte bald erkannten, dass das Heimweh nicht nur bei Schweizern vorkommt, bleibt der Begriff noch lange mit den
Alpenbewohnern verbunden und nährt romantische Vorstellungen über die Schweiz.

  11 Hirten mit Alphorn / Zentralbibliothek Zürich
Das Ziel der Sehnsucht aller heimwehkranken Schweizer: die Heimat. Abendliche Hirtenszene von Franz Hegi, nach Gabriel Lory. Titelkupfer der «Sammlung von Schweizer-Kühreihen und Volksliedern» von Johann Rudolf Wyss d.J., die 1818 in Bern erschienen ist und auch Heimwehlieder enthält.

6 Zauberberge – alpine Therapien in der Literatur


Es gibt vielleicht kein einprägsameres Bild für die medizinische Bedeutung der Alpen als die Zerstörung von Klaras Rollstuhl durch den Geissenpeter in Johanna Spyris Welterfolg Heidi: Das künstliche Hilfsmittel einer kränkelnden städtischen Gesellschaft und ihrer wirkungsarmen Medizin zerschellt nach dem Stoss über die Felswand im Abgrund. Befreit von dem mechanische Vehikel, lernt Klara auf der Alp wieder gehen.
Heidi (1880/81) ist der erste von drei beispielhaften Fällen, die einen literarischen Eindruck vom Wandel der «Therapielandschaft Alpen» innerhalb eines Jahrhunderts geben. Der Zauberberg von Thomas Mann (1924) und die Künstliche Mutter von Hermann Burger (1982) sind die weiteren Stationen. Reale Kurerfahrungen spielen bei allen drei Autoren eine Rolle, doch wichtiger ist die Fortschreibung oder Ironisierung des Mythos von der heilen(den) Bergwelt. Persönliche Gegenstände aus dem Nachlass aller drei Autoren werden hier wohl erstmals miteinander ausgestellt.

  12 Heidi Illustration / Johanna Spyri-Archiv, Zürich
Klara fühlt sich auf der Alp so wohl, dass sie wieder gehen lernt – nachdem Peter den Rollstuhl zerstört hat. Illustration von Marguerite Davis für die Bostoner Ausgabe des Heidi von 1927.





7 Alpenstich und Kröpfe – die Gesundheit der Bergbewohner

Die Alpenbewohner waren nicht so gesund, wie es ein von den Städtern gern geglaubter Mythos wollte. Unfälle und Krankheiten bedrohten sie. Der «Alpenstich» umfasste verschiedene Krankheitsbilder von Brust und Lunge und wurde u.a. auf den schädlichen Einfluss des Föhns zurückgeführt. Die Einheimischen hatten kaum Zugang zu den medizinischen Neuerungen, die von «aussen» kamen, und verliessen sich lieber auf althergebrachte Praktiken, die oft magischen Charakter hatten. Auch gegen die in manchen Gegenden sehr häufigen Kröpfe und den Kretinismus suchte man lange vergebens nach wirksamen Mitteln.
Der in der Fachwelt bekannte Fall einer Erbkrankheit, die wegen fehlender Durchmischung der Bevölkerung über Jahrhunderte erhalten blieb, wird ebenfalls vorgestellt: Das Walserdorf Tenna am Eingang des Safientals war ab 1650 von der seltenen Bluterkrankheit (Hämophilie) betroffen. Die Krankheit kann durch eine spontane Mutation auf dem X-Chromosom entstehen und führt bei den betroffenen männlichen Nachkommen zum möglichen Tod durch Verbluten schon bei kleinen Verletzungen, weil Gerinnungsfaktoren fehlen. Die weiblichen Nachkommen eines Bluters tragen mit 50 % Wahrscheinlichkeit das defekte Gen in sich und vererben es weiter, obwohl sie selbst nicht manifest krank sind.

 

 

13 Votivgaben / Foto Franz Böttcher, MHIZ
Votivgaben aus dem Wallis und der Innerschweiz, die von schwangeren Frauen gespendet wurden. Der bemalte Beutel aus Ton symbolisiert die Gebärmutter, wächserne Schlüssel sollen den Schoss öffnen, und die Wickelkinder aus Wachs stehen für einen gesunden Säugling.

     
  14 Tenna / MHIZ (Foto Privatbesitz)
Das Walserdorf Tenna vor 100 Jahren. Um 1650 lebte hier das Ehepaar Albrecht Walther und Ursula Buchli. Ihr Sohn Samuel gilt als der erste Hämophile, die Tochter Ursula als erste sichere Überträgerin oder Konduktorin der Krankheit. Ihnen entstammten insgesamt 63 Bluter in 15 Generationen. Bis in die 1950er Jahre wohnten die meisten davon noch im Safiental. Wegen der fehlenden Durchmischung der Bevölkerung kam es lange nicht zu einer "Ausdünnung" der Krankheit.
     
  15 Kropfpuppe / Medizinhistorisches Institut der Unversität Bern
Aus einem Walliser Puppentheater des 19. Jahrhunderts stammt dieser Hirtenbub mit dreifachem Kropf. Das Unterwallis war bekannt als Kropfgebiet. Grund war der Jodmangel in den Böden, die während der Eiszeit von Gletschern ausgelaugt worden sind.
     
  16 Kretinen / Medizinhistorisches Archiv, MHIZ
Die kleinwüchsigen und oft gehörlosen Kretins galten als «Menschenabart der Alpen». Der Jodmangel führte bei ihnen zu Wachstumsstörungen und oft auch zu verminderter Intelligenz. Diese «Kretinische Familie» aus dem Kanton Bern wurde 1921 im Kinderspital Zürich untersucht. Die Eltern sind 141 bzw. 146 cm gross, und auch die Kinder sind gegenüber ihren Altersgenossen im Wachstum zurückgeblieben.


8 Hilfe am Berg – Rettung für Reisende und Alpinisten


Die unfallträchtige Topographie des Gebirges brachte schliesslich auch einen spezifischen Helferberuf hervor: den des Bergretters. Hilfe brauchten zuerst die Reisenden die sich in die Einöde der hohen Alpenpässe wagten und im Winter durch Lawinen, im Sommer durch Unwetter und Stürze gefährdet waren. 1988 wurde die hier erstmals vollständig ausgestellte Gletscherleiche von Bergün entdeckt. Es handelt sich um eine junge Frau, die drei Jahrhunderte lang im Eis begraben war. War sie eine Reisende oder eine Hirtin, die auf der Suche nach einem verirrten Tier in eine Gletscherspalte fiel? Die einfache Ausrüstung deutet eher auf die zweite Möglichkeit. Sie war wohl eine «Fremdarbeiterin» aus dem Tirol.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts waren es dann die Berg- und Wintersportler, die Anlass zur Gründung von alpinen Rettungsorganisationen gaben. Insbesondere die zahlreichen Skiunfälle sorgten in den letzten Jahrzehnten dafür, dass in den Alpen spezialisierte chirurgische Kliniken entstanden und die Forschung zu Knochen- und Gelenkschäden hier ein reich bestelltes Wirkungsfeld fand. So sind Alpen und Medizin bis heute in enger Verbindung geblieben.




17 St. Bernhard / Naturhistorisches Musem Bern
Im Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard wurden im 16. Jahrhundert schon bis zu 300 Reisende pro Tag untergebracht und verpflegt. Einheimische Helfer der Mönche, die so genannten Marroniers, leisteten Patrouillendienst und retteten verunfallte Reisende. Das hier dargestellte Lawinenunglück ereignete sich am 20. Januar 1825. Die Hunde bewährten sich bei der Suche nach Verschütteten oder Vermissten.
     
  18 Gletscherleiche (19 Variante B) / Foto Franz Böttcher, MHIZ
Eine junge Frau wurde im 17. Jahrhundert Opfer eines Unfalls auf dem Porchabella-Gletscher bei Bergün. 300 Jahre später wurde sie gefunden und kann hier erstmals an einer Ausstellung präsentiert werden. Auch ihre Ausrüstungsgegenstände, Schuhe und Teile der Kleidung sind erhalten geblieben.
     
  19 Ausrüstung der Gletscherleiche / Foto Franz Böttcher, MHIZ
Rosenkranz, Holzschale und -löffel sowie einen Kamm trug die unbekannte junge Frau mit sich. Vielleicht war sie eine Hirtin, die auf der Suche nach verstiegenem Vieh in eine Gletscherspalte fiel.

 

Die Ausstellung wurde von Frau Dr. phil. Margrit Wyder eingerichtet, die als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an unserem Institut tätig ist. 1999 hat sie im Museum Strauhof die Jubiläumsausstellung zu Goethes 250. Geburtstag konzipiert («Zum Erstaunen bin ich da» – Goethe als Naturforscher). Von Frau Wyder stammt auch das Begleitbuch zur Ausstellung.

Medizinhistorisches Institut und Museum der Universität Zürich, Hirschengraben 82, CH–8001 Zürich,
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